Diese Riegel sind bio, gesund und dazu noch lecker

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„Mit unseren Nussriegeln verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Das können Reisen in ferne Länder und Momente mit Freunden oder der Familie sein, die mich immer wieder zu neuen Rezepturen inspirieren.“ Katharina Staudacher, Gründerin foodloose

Wie kamen Sie zur Idee für die foodlose-Riegel?
Einen Teil meines Studiums verbrachte ich im schönen San Francisco. In dieser Zeit fehlte mir beim Lernen oft etwas Leckeres und Abwechslungsreiches zum Knabbern. Vieles war mir geschmacklich zu langweilig oder zu ungesund, also fing ich an, selber Snackmischungen aus Nüssen und Früchten zusammenzustellen. Allerdings blieb da schnell nichts mehr für mich selbst übrig, weil die Snacks auch bei meinen Kommilitonen ziemlich gut ankamen. Da entstand das erste Mal die Idee zu foodloose.

Vor allem hat es mich gestört, dass die meisten Knabbereien super viel Zucker und ungesunde Inhaltsstoffe enthalten. Das fiel mir auf, da schon in meiner Kindheit sehr viel Wert auf eine gesunde Ernährung gelegt wurde und ich das beibehalten habe. Ersatz boten nur Bio-Produkte, die empfand ich allerdings häufig als fade. Daher wurde es mein Ziel, meine Leidenschaft für gutes Essen mit echter Bio-Qualität zu vereinen. Und die Idee hat mich einfach nicht mehr losgelassen, also habe ich meinen damaligen Job an den Nagel gehängt und mit foodloose ein eigenes Unternehmen gegründet.

Welches Gefühl verbinden Sie mit Ihrem Produkt?
Jeden einzelnen Riegel in unserem Sortiment kreiere ich mit viel Liebe und Hingabe. Und ich glaube, dass man das auch schmeckt.

Zum Beispiel ist der Delhi Delight aus meiner Erinnerung an ein umwerfendes Curry in Indien entstanden. Da habe ich so lange mit Curry, Mango und Ananas rumexperimentiert, bis ich wirklich vollends überzeugt war.

Oder der Poesie Amelie, den ich meiner Freundin Amelie gewidmet habe, die jedes Jahr zu Weihnachten zum Bratapfel-Essen einlädt. Diese ganzen tollen Gerüche und Geschmäcker halte ich nach den Erlebnissen in den Rezepturen der Riegel fest.

Ohne welches Essen wären Sie nicht so weit gekommen?
Lakritz: Dafür habe ich eine große Schwäche. Ich versuche immer mal wieder nicht so viel davon zu essen, aber leider ist es wie eine Sucht, die mich mein Leben lang schon begleitet. Besonders auf Reisen nehme ich mir immer ein bisschen Lakritze mit, irgendwie ist das ein Stück Heimat und macht mich ganz glücklich.

Was hat Sie immer wieder motiviert?
Dass ich einfach davon überzeugt bin, wie wichtig gutes Essen ist. Und auch die Tatsache, dass unsere Gesellschaft voll von viel zu viel schlechtem Essen ist. Eine Menge Krankheiten sind darauf zurückzuführen und so ist es eine kleine Mini-Revolution, eine gesündere Snack-Alternative in die Regale der Supermarkte zu bringen. Und ich bin der Meinung, dass gesunde Snacks nicht langweilig sein müssen, sondern auch Genuss sein sollten.

Außerdem hat mich motiviert, dass meine Familie immer sehr stark an mich geglaubt hat und für sie kein Zweifel darin bestand, dass ich mich schon durchboxen werde. Wenn es wirklich hart auf hart kommt, stehen sie immer hinter mir und unterstützen mich so gut es geht. Das haben sie mir in der Vergangenheit auch oft genug bewiesen.

Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept?
Etwas aus voller Überzeugung, Hingabe und Liebe zu machen, dann kann es überhaupt nicht schlecht werden.

Die allerbeste Entscheidung seit der Gründung von foodloose war es gemeinsam mit meiner sehr engen Freundin Verena zu machen. Dadurch konzentriere ich mich auf meine Stärken und sie sich auf ihre. Wir sind viel besser durch diese Aufteilung. Auch das Outsourcing von Tätigkeiten, die mir nicht liegen, war ein wichtiger Bestandteil, um weiter voran zu kommen.

Wie haben Sie Erfolge gefeiert?
Wir haben in diesem Jahr eine schöne Teamfeier veranstaltet: Gemeinsam sind wir alle aus einem Escape Room ausgebrochen. Das war grandios und hat richtig viel Spaß gemacht. Tendenziell sollte man viel öfter die Erfolge feiern, das geht leider manchmal im Alltag etwas unter. Daher kommt das nächste Mal bestimmt schon ganz bald.

Was haben Sie immer im Kühlschrank und warum?
Ich lege sehr viel Wert auf frische und gesunde Lebensmittel. Deswegen gehe ich als echte Hamburgerin regelmäßig auf den Isemarkt oder den Goldbek Markt in Winterhude. Da gibt es eine große Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten, mit denen ich am allerliebsten koche.

Kostprobe mit Kuchen

Gründerin Katharina hat uns auch ein Rezept mit dem Riegel verraten, den nicht nur pur, auch als Tarte schmecken sie hervorragend. Hier geht’s zur rohen Apfeltarte mit Riegel „Poesie Amelie“.

Bildcredit: foodloose