Kunst und Kochen – eine kreative Kombi

Beatrice Winkel art vego

„Meine Ausmal-Rezepte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Oft erhalte ich Vorschläge für Rezepte, die sich Blog-Leser als Zeichnung wünschen.“ Beatrice Winkel, Foodblog Art Vego & Trixilie

 

Rotkohlsuppe gezeichnet

5 Fragen an Beatrice Winkel

Wie sind Sie zu Ihrem Blog gekommen?
Vor einiger Zeit hatte ich zwei sehr liebe Freundinnen zu Besuch. Da ich Kochen und Genießen liebe, gab es für die beiden natürlich auch etwas Selbstgekochtes. Und zwar eine ganz leicht süßliche Rotkohlsuppe mit knusprigen Pinienkernen.

Kaum hatten sie den ersten Löffel gegessen, waren sie begeistert – zumindest sagten sie es ständig und auch ihre Gesichter stimmten dem zu :). Beide kamen zum Entschluss, dass ich unbedingt meine Rezepte mit anderen Menschen teilen müsste.

Welche Geschichte hat Sie zu Ihrem Blog-Thema inspiriert?
Es sind mehrere Geschichten, die mich zu der Kombination aus veganem Essen und Rezepte-Zeichnen gebracht haben.

Als Kind und Jugendliche litt ich sehr stark unter meiner Neurodermitis. Als ich dann meinen eigenen Haushalt hatte, fing ich an, mit meiner Nahrung zu experimentieren. Dabei stellte ich schnell fest: Wenn ich auf tierische Produkte verzichtete, hatte ich wenig bis gar keine Neurodermitis-Schübe. So kam ich zur veganen Ernährung.

Ich zeichne sehr viel über den Tag verteilt und skizziere auch immer meine Rezepte. Als ich dann in einem Kindergarten für Eltern einen Kochkurs gab, stürzten sich die Kiddies auf die gezeichneten Rezepte UND auf das Essen – zur großen Freude der Eltern. Also entschied ich mich, meine Skizzen zu den Rezepten zu veröffentlichen.

Im Mai 2016 kam dann noch die kleine gezeichnete Fee dazu, damit war mein Blog komplett.

Welches Gefühl verbinden Sie mit Essen?
Liebe und Dankbarkeit. Ich bin sehr glücklich, dass einige Menschen einen großen Teil ihrer Energie und Zeit in die Nahrung investieren. Und ich liebe es, verschiedenste Gerichte zuzubereiten, mir neue Rezepte auszudenken und Andere mit den Köstlichkeiten zu verwöhnen und ihnen zu helfen, selbst tolle Gerichte für sich und ihre Lieben zuzubereiten.

Welchen Tipp geben Sie jedem, der mit Rezepten experimentiert?
Geduld haben und ausprobieren! Auch bei mir gehen mal Gerichte daneben: Pfannkuchen kleben an, die Gewürze schmecken nicht zusammen oder ein  Kuchen ist völlig verkokelt. Was ich daraus gelernt habe, ist, dass ich immer erst kleine Portionen teste. Das heißt, ich fülle mir zum Beispiel erst ein wenig Suppe auf einen Teller und experimentiere damit.

Welche Traditionen gibt’s bei Ihnen rund um’s Essen?
Ein liebevoll gedeckter Tisch. Auch für mich alleine zünde ich eine Kerze an, lege mir eine Serviette und Besteck hin, trinke aus einem schönen Glas und genieße mein Essen bei klassischer Musik. Das ist meine ganz persönliche Essenstradition :).

Ein Rezept zum Teilen

Beatrices Rezept (von dem ihre Freundinnen soo schwärmten) hat sie uns zum Glück gegeben: Rotkohlsuppe mit Pinienkernen. Dazu hat sie auch noch extra ein Ausmal-Rezept gezeichnet.